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Chobe Nationalpark- Tiere satt!

Wir haben uns jetzt entschlossen, in der nächsten Woche nicht wie geplant nach Sambia zu fahren. Mehrere Leute haben uns davon abgeraten (u.a. wenig Tiere, viel Wilderei). Hinzu kamen diverse Horrorstories über den Grenzübergang: stundenlanger Papierkram, jedes Dokument muss man extra zahlen und die Temperatur wird auch gemessen. – Aber wir brauchen für die Zukunft ja auch noch Ziele. Wir sind daher in den Chobe Park gefahren, der eigentlich gar nicht auf unserer Agenda stand. Da der Chobe River genügend Wasser hat, gab es unglaublich viele Tiere zu sehen: hunderte Zebras, Büffel und sicher tausende von Impala Antilopen . Der einzige Campground im Nationalpark heißt Ihaha. Er ist in keinem besonders guten Zustand, hat aber eine traumhafte Lage. Man steht mit dem Auto (Zelt) nah am Fluss, die Tiere laufen hier oft direkt an unseren Feuerstelle vorbei. Heute morgen war das eine ganze Herde Büffel, die gegen 6 Uhr zwischen unserem Auto und der Feuerstelle entlang ihren Weg ins Dickicht nahmen. Wo viele Wildtiere sind, gibt es auch viele Löwen. Das Glück war uns hold, wir haben drei Gruppen gefunden: eine Löwin mit zwei Youngstern, dann eine Gruppe von 7 und eine Gruppe von 6 Löwen. Wir konnten aus nächster Nähe, nicht weiter als zwei bis drei Meter – bei halboffenen Seitenscheibe versteht sich - die tollsten Fotos machen. Aktiv werden sie erst gegen 17 Uhr, ansonsten dösen sie irgendwo im Schatten. Die Löwin mit den zwei Jungen hatte nachts eine kleine Giraffe gerissen und hat dann ihre Beute bewacht. Wir wären gerne noch stehen geblieben, bis die Hyänen (die kommen sicher) anrücken, dann wird es sicherlich ordentlich zur Sache gehen. Zunächst geht es natürlich um ihren Riss, aber dann auch um ihre beiden Jungen, für die eine Gruppe Hyänen durchaus eine große Gefahr darstellen . Wegen der vielen Tiere sind wir hier drei Tage geblieben. Der zuständige Ranger für den Campground war sehr nett und hat uns auch ohne Vorab-Buchung eine Feuerstelle zugewiesen, die wir dann vor Ort bezahlt haben. Der Park wird genauestens überwacht, um Wilderei zu verhindern. Jeden Abend fuhr die Polizei-Patrouille vorbei und ermahnte uns, dass wir uns nicht so weit vom Auto entfernen sollen, nachts sollten wir die Feuerstelle auf keinen Fall verlassen, auch nicht, um die etwa 100 Meter entfernt Toilette zu besuchen. Unser nächstes Ziel wird der Nkasa Rupara (Mamili) Nationalpark sein. Wir kennen dort eine schöne bezahlbare Tented Lodge (Zelt auf Holzgerüst mit Dusche und Toilette), wo wir 2 Tage ausspannen werden. Wir haben heute in Ngoma Bridge nach über 4 Wochen und ca. 3.000 km, davon 2.000 km im Gelände, Botswana verlassen und sind jetzt in Namibia. Unsere Position Ihaha Camp: -17.838897,24.877951

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