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Lange Fahrt über den Caprivi-Streifen

Die Fahrt über den Caprivi-Streifen ist wirklich sehr langweilig, es geht 400 km immer geradeaus. Wir haben deshalb einen Zwischenstopp an den Pupa Falls eingelegt. Hier geht der Okavango über eine Stromschnelle. Die erste Lodge war sehr komfortabel, aber uns zu superduper (und auch über Budget), deshalb sind wir weiter nach Süden Richtung der botwanischen Grenze gefahren und haben dort noch eine Nacht verbracht. Nachmittags hatten wir eine schönen Bootstour über den namibischen Teil des Okavangos. Leider haben wir eine andere Lodge, bei der alle Bungalows zum Wasser hin völlig offen sind, also die Betten standen praktisch nur auf einer Plattform, zu spät entdeckt. Die hätten wir sonst natürlich genommen. Gestern sind wir die restlichen 200 km über den Caprivi-Streifen gefahren, dieser Streifen ist nur circa 50 km breit und trennt Botswana so wie Namibia von Angola. Unser nächstes Ziel lag kurz hinter der Provinzstadt Rundu - über die alles, was Richtung Victoria Falls oder Botswana geht, läuft. Dort haben wir einen sehr komfortablen Campground direkt am Okavango gefunden. Auf der anderen Seite kann man ein angolanisches Dorf sehen. Die Frauen waschen dort im Fluss erst ihre Wäsche, dann sich selbst und dann, unter Geschrei natürlich, die Kinder. Wir haben uns gefragt, was die Menschen wohl denken, wenn sie auf der anderen Seite, und der Fluss ist nicht sehr breit an dieser Stelle, Menschen an weiß gedeckten Tischen bei Kerzenschein ein 5-Gänge- Menü dinieren sehen. Die Änderung unsere Reiseroute - wir hatten ja Sambia gestrichen, führt dazu, dass wir uns erneut umorientieren müssen. Die Lodgen rund um den Etosha Park, der unser nächstes festes Ziel ist, sind stark gebucht und sind vom Preis grenzwertig, so kosten 2 Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen ca. 600 € pro Person. Wir hoffen daher, in der Nähe einen günstigen Campground für 2 weitere Nächte zu finden, da wir mit unserem Auto ja völlig unabhängig sind. Ob wir nun in einem Zimmer schlafen oder auf unserem Auto ist eigentlich fast egal. Heute sind wir in der Nähe von Grootfontein in einer Lodge und beobachten gerade bei Sonnenuntergang, wie eine Oryx-Antilope von einer Gruppe Zebras immer vom Wasserloch verdrängt wird. Afrika ist immer spannend. Morgen fahren wir für 2 Tage in ein Camp bei den Buschleuten, das wird bestimmt aufregend.

Unsere Position heute: -19.354031,18.290078

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