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  • Ronald

Lange Fahrt nach Süden 

Aktualisiert: 27. Sept 2019

Gestartet sind wir in Sesfontein, hier haben wir auch unser letztes Bargeld ausgegeben. In der Konsequenz mussten wir bis Khorixas zum nächsten Bankautomaten fahren, was eine Fahrt von 260 km bedeutete. Unser Auto hat ja glücklicherweise einen großen Tank, denn auch die Tankstelle nahm nur Bargeld. Abgesehen davon gab es in Sesfontein so gut wie nix: kein Wasser, keine Eier, kein Brot, dafür ein paar Packungen Waschpulver und säckeweise Nudeln, Mais und Reis reichlich. Nach den drei Tagen Extremcamping waren unsere Vorräte stark dezimiert, also mussten wir dringend einkaufen. Die Straße nach Khorixas war ganz ok, wir haben aber auch fast 6h gebraucht. Der Campground der NWR (Namibia Wildlife Resorts), wie alle, die wir bisher hatten, leicht vernachlässigt und mit rund 30 Euro auch reichlich teuer. Im Khorixas Supermarkt gab es wirklich alles, sogar Mozzarella für die nächste Pfannenpizza, den hatten wir seit Wochen nicht bekommen. Abends gab es mal wieder leckere Bratkartoffeln in der Gusspfanne auf offenem Feuer zum Abendessen. Am nächsten Tag haben wir an unserem Ziel am Brandberg mit der White Lady Lodge mit angeschlossenen Campground eine tolle Location gefunden. Wir können den Swimmingpool und das Restaurant mitbenutzen. Für den Campground haben wir ca. 20 EUR gezahlt, ein Zimmer in der Lodge würde ca. 320 EUR kosten. Das ist hier alles sehr hübsch angelegt mit tollen Blick auf das riesige Brandbergmassiv. Das ist das erste Mal, dass wir ab Mittag am Pool abhängen. Muss ja auch mal sein. Morgen wollen wir dem Ugab (einem Trockenfluss) weiter nach Westen auf der Suche nach den Nashörnern, die es hier geben soll. folgen. Unser Ziel war es eigentlich, bis zur Skeletoncoast durch zu fahren. Der Guide in der Lodge hat mit der Stirn gerunzelt und uns abgeraten, mit einem Auto die Strecke zu fahren. Wir werden trotzdem versuchen, bis zum Basis Rhino Camp (halbe Strecke) zu kommen und dann Richtung Süd abbiegen, um die schwierigsten Stellen zu vermeiden. Die Wüstenelefanten graben wohl tiefe Löcher in das Flussbett, denen man in der Enge des Flusstales wohl nicht ausweichen kann. Wir werden sehen, wenn es zu schwierig wird, fahren wir auf unserem Track zurück oder Übernachten einfach irgendwo. Zur Erklärung: Wir nutzen das kostenlose Tool Guru Maps (Android), mit dem wir die gefahrene Strecke bis auf wenige Meter genau aufzeichnen. So ist der Weg zurück zur Not einfach zu finden. Unsere Position White Lady Lodge: -21.022231,14.683131

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