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  • Ronald

Sossusvlei

Die Fahrt bis Sesriem aus der Namib-Wüste war lang und anstrengend. Die „Straße“ dahin war miserabel, brutalstes „Wellblech“, bei dem es nur zwei Möglichkeiten gibt: entweder mit min 80 km/h drüberbrettern oder immer eine der Ausweichspuren suchen. Langsames Fahren geht bei höchstens 10 km/h auch, sonst fliegt einem das Hirn raus. Wir haben immer die Ausweichspuren gesucht, bei Hochgeschwindigkeit könnte der Wagen die Bodenhaftung verlieren. Ein kleiner Fehler und das Auto geht in die Büsche. Immerhin sind wir nach 5 Stunden sicher angekommen und hatten laut Gudruns Uhr auch wieder 45 Minuten Radfahren gleich miterledigt. Die Dünen am Sossusvlei sind beeindruckend, kamen aber nach der ansteckenden Fahrt mental bei uns nicht mehr so an. Der Campground ist voller Overlander (Reisegruppe im Bus) auch dass, so viele Menschen an einem Ort, sind wir nicht mehr so gewohnt. Die Oryx-Antilopen, einige der wenigen Tiere hier in der Gegend, sind so an Menschen und Autos gewöhnt, dass man sich bis auf ca. 5 Meter nähern kann. Sie laufen völlig entspannt über den Campground der hier voller Menschen ist. Wir wachten um 5 Uhr auf, es war schon mächtig Bewegung auf dem Platz. Ab 5.45 Uhr darf man in Richtung der Dünen starten. Eigentlich hatten wir nur einen kurzen Besuch der Elin-Düne, sich direkt hinter dem Parkeingang befindet, geplant. Spontan starteten wir dann doch zur Düne 45, die, wie der Name schon sagt, sich bei Kilometer 45 im Park befindet. Als wir gegen 6.30h dort ankamen, waren schon zwei Kleinbusse da. Ein menschenleeres Dünenphoto gab es dann nicht. Der Aufstieg war dann doch trotz nur 170 Metern Höhe ziemlich anstrengend, wir kamen gerade so zum Sonnenaufgang oben an. Die Aussicht war gigantisch, die Mühe hatte sich gelohnt. Für den Abstieg wählten wir die kurze Seite, wo man mit riesigen Schritte meterweise runterrutscht. Wir fuhren zurück zum Campground und frühstücken jetzt erst mal im Restaurant. Nachher werden wir uns langsam in Richtung Johannesburg bewegen. Das sind für die nächsten 7 Tage noch rund 1.700 km. Was wir auf der Strecke noch unternehmen, werden wir spontan entscheiden und dann natürlich davon berichten.

Unsere Position heute: -24.742032,15.288327

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