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  • Ronald

3 Tage Kalahari 

Die Weite der Kalahari ist beeindruckend. Leider gab es an den drei Tagen so gut wie keine interessanten Tiere zu sehen. Auf unserem Camp gestern sind wir nachts von einem Löwengebrüll geweckt worden, das Tier kann nicht weiter als 50 Meter von uns entfernt gewesen sein.

Die Gelbschnabelvögel sind hier so frech, dass wir gezwungen waren, sie mit der Zwille und etwas Holzkohle zu „irritieren“, was absolut Wirkung gezeigt hat. Jetzt hat keiner mehr versucht, auf unseren Tellern zu landen. Unser Tagesablauf in den letzten Tagen: In den Schlafsack gegen 20:30 h, aufstehen gegen 6:30 Uhr, dann Frühstück, mit den Vorbereitungen für die Abfahrt benötigen wir etwa 1 1/2 Stunden. Dann Fahrt zu einem Wasserloch, wo wir ein bis zwei Stunden gestanden haben. Rückkehr gegen 16 Uhr, Sundowner, Feuer machen und Vorbereitung für das Abendessen. Dann den Sternenhimmel bestaunen, dem Feuer zusehen und natürlich immer ein Ohr für die Tiere haben. Gestern sind wir um 6 Uhr aufgestanden und ohne Frühstück sind wir gleich an das Wasserloch gefahren, aber leider auch wieder ohne Erfolg. Uns ist eine Gruppe frierender französischer Touristen entgegengekommen, im offenen Jeep, die von einer super teuren Lodge, circa 1500 € pro Tag und Person, an das Wasserloch kutschiert worden sind, auch ohne irgendetwas zu sehen. Wir können uns vorstellen, dass das doch ein wenig frustrierend ist für das viele Geld. Im Vergleich dazu: unser Campingplatz kostet pro Tag incl. Parkgebühren 45 € für 2 Personen. Zum Duschen haben wir unsere Solardusche eingesetzt, was ganz gut funktioniert hat.

Wir lernen immer mehr, was es bedeutet, mit sehr wenig Wasser auszukommen und wie wichtig Feuer ist. Es gab zu Freude aller endlich mal wieder Bratkartoffeln . Heute morgen haben wir entschieden, die Kalahari zu verlassen und weiter zu fahren, zumal wir einen Tag zu früh in die Kalahari gefahren sind, was weder der Ranger noch wir bemerkt hatten. Wir sind gegen 2:00 h durch Löwengebrüll geweckt worden. Es war wie eine Unterhaltung über eine größere Entfernung, aus unserer Nähe kam auch eine kurze Antwort. Ronald ist dann trotzdem mal mal Pipi machen gegangen. Die Abdrücke sehr großer Tatzen direkt vor unserem Auto waren heute morgen sehr deutlich zu sehen. Es waren mindestens 2 Löwen, die sich besonders für unsere Feuerstelle interessiert haben, die sicher noch ein wenig Glut hatte. Dann haben sie wohl eine Runde um unser Auto gemacht und sind dann über den Weg wieder abgezogen. Die Geschichte, dass Löwen Angst vor Feuer haben ist, wohl eine schöne Legende. Entweder Ronald war zu früh oder die Löwen zu spät -;))) Unsere Position: -21.331757,23.687999

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Ronald und Gudrun Gornowicz

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