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Brandberg White Lady bis Swakopmund

Wir brachen früh auf von unserem Luxuscampground im Damaraland. Um rund 30 km zu sparen, entschlossen wir uns, eine Offroad-Strecke zu fahren. Am Madisa- Campground, dekoriert mit allerlei alten Schrottautos, wo wir eine kleine Pause einlegten und mit den Betreibern über die unterschiedlichen Corona-Bestimmungen und Auswirkungen in Namibia und Deutschland diskutierten, fuhren wir auf den in der Karte nur sehr dünn eingezeichneten Weg in Richtung Brandberg. Nach einiger Zeit war die Strecke in Guru, unserem Navigationssystem, nicht mehr verzeichnet, aber da der Berg so riesig ist, hieß es dann: „ Einfach ungefähr da lang“. Der Weg forderte von Fahrer und Auto einiges ab. Nach gut einer Stunde erreichten wir dann die sehr angenehme White Lady Lodge. Wie beim letzten Mal verbrachten wir den Rest des Tages am und im Pool, eine kleine herrliche Auszeit bei 40 Grad. Abends gab es dann selbstgemachtes Kartoffelbrot mit Bohnen. Als es schon fast dunkel war, kam eine Gruppe von Mitarbeitern der Lodge zu uns an den Stellplatz und gab ein Privatkonzert für uns. Natürlich gab es dann ein ordentliches Trinkgeld.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Swakopmund. Mit jedem Kilometer in Richtung Meer wurde es kühler. In Hentjes Bay machten wir eine Mittagspause und aßen bei fishy corner einen leckeren Kabeljau. Unsere hoffentlich genau berechneten Lebensmittel kauften wir auch gleich dort ein. Wir wollen natürlich vermeiden, dass wir in 3 Tagen wieder an der Grenze nach Südafrika unsere frischen Lebensmittel abgeben müssen, da man sie nicht einführen darf.

In Swakopmund angekommen nahmen wir uns ein Zimmer in der Pension Rapmund mit Blick auf das raue Meer. Wir machten einen Besuch im Schuhgeschäft Sibold, da Ronald‘s Kudulederschuhe sich langsam auflösten. Nach einigen Erledigungen und Einkäufen setzten wir uns in eine kleine Bar, um dort den Gin zu probieren. Wir kamen mit Simone und Stefan ins Gespräch, das war so nett, dass wir uns erst einmal eine Flasche Prosecco teilten und uns dann für den Abend im Restaurant „Altstadt“ zum Essen verabredeten. Das stark frequentierte Lokal mit deutscher Speisekarte liegt mitten in der Stadt und war fußläufig, wie fast alles in Swakop, zu erreichen. Wir verbrachten einen sehr schönen Abend mit guten Gesprächen dort , tauschten die Kontaktdaten aus und liefen durch die kalte Stadt nach Hause.




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