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  • Ronald

Drei Arten von Wasser in der Wildnis

Für Tierbeobachtungen ist der Mudumu Nationalpark nur bedingt, geeignet da die halbhohen Mopanesträucher, die in diesem Jahr erstaunlich grün sind, eine gute Deckung für alle Vierbeiner geben. Es gibt auch nur wenige Möglichkeiten für Pirschfahrten, es gibt wenig befahrbare Wege. Dafür wird man wirklich jeden Abend mit einem sensationellen Sonnenuntergang und morgens, siehe Photo, mit Sonnenaufgängen beglückt. Nachts wird zeitweise sehr laut, weil die Hippos sich intensiv unterhalten und die Affen schreiend ihre Reviere bekanntgeben. Wir sind ganz froh, dass das Wüstenpferd einen 160 Liter Wassertank hat, so können wir auch hier in der Wildnis, wo wir Wildcamping machen, hygienische Bedürfnisse befriedigen. Wir haben einen Warmwasseraußendusche und eine Vorrichtung für ein provisorisches Waschbecken, alles sehr komfortabel. Heute war Waschtag, endlich haben wir wieder halbwegs saubere Geschirrtücher und frisches Nachtzeug. Eines ist hier sicher, man braucht keinen Wäschetrockner, innerhalb einer Stunde ist an der Luft die ganze Wäsche getrocknet.

Bei den hohen Temperaturen trinken wir täglich mehrere Liter. Das gekaufte Wasser in 5 L Plastikflaschen ist destilliertes Wasser ohne jegliche Mineralstoffe, aber es ist halt dringend notwendige Flüssigkeit. Dann tut zwischendurch auch eine Cola oder ein Bier ganz gut. Eben gab es den obligatorischen Gin Tonic, heute Abend gibt es Kartoffelbrot und Bohnen in Tomatensoße aus der Dose, natürlich von der Kochqueen verfeinert.. Vor uns im Kwando schwimmen die Hippos ihre Runden und blöken sich an.

Die Sonne geht gleich unter und wir machen Feuer. Ach so, vorher hat Gudrun noch meinen Finger verbunden. Holz sammeln ohne Handschuhe ist auch eher dumm. Wir trinken Rotwein schauen auf das Feuer gleich verkriechen wir uns auf das Auto ins Bett, hoffentlich sind die Hippos nicht so laut.


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