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  • Ronald

Mopoti

Nach der 3. sehr windigen Nacht in Folge hatte es sich am Morgen auf 18 Grad abgekühlt, wir haben richtig etwas gefroren. Gegen 7.30h machten wir uns auf Richtung Camp Mopoti. Auch am Morgen gab es an den Wasserlöchern nichts außer ein paar Gnus zu sehen. Um 9h waren war am Abzweig nach Mopoti. Nach fünf Stunden und 100 km anspruchsvolles Gelände mit steilen Berg- und Talstücken auf einer brutalen Rüttelpiste sind wir froh, dass unsere Innereien noch in uns sind. Man darf nicht zu langsam und nicht so schnell fahren, ansonsten schaffen Fahrer und Auto die Strecke nicht. Unterwegs haben wir ein ausgeschlachtetes modernes Unfallauto gesehen, jemand hat ein Schild angebracht „ alive“ , also haben die Insassen wohl glücklicherweise überlebt. Die Feuerstelle Matopi 1 liegt mitten im Busch, ohne jedwede Infrastruktur. Unterwegs gab es einige wenige Tiere. Frische Löwenspuren gab es jede Menge, die Löwen sind schlau und nutzen die Fläche zwischen den Reifenspuren, um sich fortzubewegen. Hier an der Feuerstelle gibt es auch einige, wir machen also ein größeres Feuer. Heute Abend gibt es zur Belohnung Bratkartoffeln. Löwen fressen auch gar keine Bratkartoffeln. Nach den Erfahrungen der letzten Nächte haben wir unser Auto wieder mit der geschlossenen Seite in die vermutete Windrichtung gestellt und die Überplane fixiert. Morgen gibt es nochmal die gleiche Strecke, dann sind wir einmal quer durch den Nationalpark gefahren. Wichtig ist auch, den Park teilt sich Südafrika und Botswana, wir reisen daher in Botswana ein und wieder aus. Ansonsten hätten wir 300 km weiter nördlich in Twee Revieren den Zoll passieren müssen. So geht es also durch die einsame Strecke zum östlichen Parkausgang.


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