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Namib-Naukluft: Mirabib

Am nächsten Morgen beim Frühstück staunten wir nicht schlecht, als plötzlich Irmela zur Tür reinkam. Wir hatten sie vor 4 Tagen in Palmwag kennengelernt. Irmela ist Französin, hat gerade ihr Studium beendet und ist ganz allein mit Auto und Zelt für 2 Wochen in Namibia unterwegs. Diese sehr taffe junge Frau hat uns sehr beeindruckt, da gehört schon ziemlich viel Mut dazu, aus dem vornehmen Paris alleine in die Wildnis zu fahren.

Wir mussten vor 10 Uhr bei Pathcare sein, um erneut einen PCR Test zumachen, dem wir in 2 Tagen benötigen. Seit rund einer Woche haben wir uns von unserer ursprünglichen Route verabschiedet, da unser angepeilter Grenzübergang nach Südafrika in Mata Mata geschlossen ist und wir so ein Tagesstreckenproblem bekommen hätten. Den Test wollten wir eigentlich erst in 2 Tagen machen.

Wir hatten das notwendige Formular auf dem Tablet gespeichert. Die freundliche Dame am Empfang meinte aber, dass wir es noch einmal an ihrem Rechner ausfüllen müssten, um es dann drucken zu können. Einmal das WLAN-Kennwort rausgeben oder per Bluetooth übertragen…das ging nicht. Sie kopierte noch unsere Pässe und wir gingen zum Test. Der freundliche Herr dort klebte ungefähr 6 Aufkleber auf die Kopien, das Tütchen, das Probenröhrchen und den Kreditkartenbeleg und sagte dann, dass noch ein Formular auszufüllen sei. Wir also zurück zum Empfang, inzwischen waren nach 10h, und glücklicherweise erbarmte sich die Dame dort, die Formulare für uns auszufüllen… Wir sollen morgen die Ergebnisse per Mail bekommen. Wir sind gespannt.

Über Walfischbay fuhren wir dann weiter in den Namib-Naukluft Nationalpark. Die Straße hierher, die für Namibia typische Gravelroad, ist in einem sehr guten Zustand, so dass wir gegen Mittag in Gobabeb ankamen und da eine kleine Mittagspause einlegten.

Weiter ging es durch die unwirkliche riesige Wüstenlandschaft nach Mirabib. Hier gibt neben einem gewaltigen Berg aus ebenso gewaltigen Steinen 6 Stellplätze ohne jeden Comfort, das Permit muss man für rund 30 Euro für Camping und Parkgebühren in Swakopmund kaufen, noch einmal einen Dank an Jana und Henry, die dass für uns auf ihrer Reise vor 2 Monaten für uns bereits erledigt hatten.

Wir haben uns wieder für den selben Platz wie im letzten Jahr entschieden. Hier gibt es eine kühle Höhle mit wahrscheinlich tausend Jahre alten Bushmanzeichnungen, wo man auch im Schatten in Ruhe essen kann. Wir klettern für den Sundowner dann noch hoch auf einen Felsen mit einer Flasche tollen Champus und genießen den Sonnenuntergang in der Weite der Namibwüste.







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