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  • Ronald

Savuti und Thobolo’s Bush Lodge


Wegen der großen Hitze und dem fehlenden Schatten in Savuti hatten wir uns entschlossen, weiter zu fahren. Nach einem üblichen Afrika Frühstück mit Toast, Joghurt und Ei fuhren wir gegen 8 Uhr wieder zum Wasserloch, wo wir unser Glück kaum fassen konnten. Neben einer großen Elefantenherde, Ipalas, Giraffen und Warzenschweinen trafen wir auf eine Gruppe Löwen mit 8 Jungtieren. Ganz genau konnten wir sie beidem Gewusel nicht zählen, mit den großen zusammen waren es etwa 12 Löwen, die, nachdem sie alle getrunken hatten, nach Ansage der Chefin gemütlich in den schattigen Wald abwanderten.

Wir machten uns auf Richtung Kasane. Die Savuti-Straße war wieder äußerst unangenehm zu fahren. Da wir einen Tag vor unserer Planung liegen, entschlossen wir uns, nach 8 Tagen im Busch und 14 Tagen schlafen im Auto, uns einen Tag in einer Lodge zu gönnen. Nach 2 Stunden und rund 70 km von Savuti entfernt, kamen wir in der Thobolo’s Bush Lodge an.

Das war eine echte Wohltat, man lernt den Luxus zu schätzen, eine gute Dusche, ein richtiges Bett und kein Staub und Sand zu haben. Die Lodge ist eine gute Adresse, es gibt ein Wasserloch, was von vielen Tieren besucht wird, unter anderen einer großen Gruppe von Eland- Antilopen. Spät abends kam noch ein Pärchen an, das auf der Strecke im Tiefsand steckengeblieben war und von einem „Retter“ hierher gebracht wurde. Das Auto mussten sie diese Nacht dort stehen lassen. Trauriger war noch, dass ein von Wilderern angeschossener Elefant auf Anraten des gerufenen Tierarztes vom Besitzer der Lodge erschossen wurde. Vorher stand der Elefant stundenlang bewegungslos auf 3 Füssen in der Sonne, er hatte keine Überlebenschancen. Heute kommt jemand von der entsprechenden Behörde und sammelt den Stoßzahn ein, er kleine Elefant hatte nur einen.

Nach dem Frühstück machen wir uns jetzt auf in Richtung Chobe und Kasane.


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