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  • Ronald

Savuti: voller Tiere

Nachdem uns um 5:30 Uhr die kleinen Vögel mit einem wilden Gesang geweckt hatten, entschlossen wir uns, eine Frühtour zu machen. Gut zwei Stunden fuhren wir durch den Park, leider wieder einmal ohne Erfolg. Etwas enttäuscht entschlossen wir uns dann, den ganzen auf unserem Campground ein bisschen zu dösen, zu quatschen, Wäsche zu waschen und einfach mal abzuhängen. Bei täglich um die 37 Grad im Schatten tat das auch mal gut. Nach einer Tasse Tee und Kaffee mit ein paar leckeren Schokokeksen fuhren wir gegen 15:30 Uhr los zum Rhino Vlei, angeblich sollen sich dort 17 Löwen rumtreiben. Die 13 km dorthin führten wieder durch verbrannte Felder, es muss ein riesiges Feuer geherrscht haben. Dort angekommen war am Wasserloch gegen 16:30 Uhr noch nicht los und wir machen uns auf die Suche. Adlerauge Heike entdeckte die Löwen unter einem Busch, wir konnten unser Glück wieder gar nicht fassen. Die Löwen dösten noch, da wir ja inzwischen wissen, dass sie erst ab 17:30 Uhr aktiv werden, stellten wir uns wieder ans Wasserloch, weil wir gesehen hatten, dass eine riesige Gruppe Elefanten dorthin unterwegs. Wir zählten ungefähr 40 Tiere, von ganz kleinen bis ganz großen war alles dabei. Sie waren sehr aufgeregt, weil sie die Löwen wahrscheinlich gewittert hatten, hielten sich aber trotzdem fast eine Stunde am Wasserloch auf. Die Löwen starteten pünktlich, aber entgegen unserer Erwartung nicht Richtung Wasserloch, sondern positionierten sich sofort zum Jagen. Da es inzwischen schon 18 Uhr war, genossen wir noch ein wenig die Atmosphäre mit diesen wunderbaren Tieren und fuhren zurück ins Camp, wo wir auf diesen tollen Tag eine Flasche südafrikanischen Champus getrunken haben.



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