Fiume Bush Camp
Unsere nächste Etappe führte uns in das Fiume Bush Camp, was auf der Farm von Jörg Gressmann liegt, östlich von Grootfontein. Wir hatten dort eine Übernachtung in sehr komfortablen Bungalows incl. Dinner gebucht, natürlich mit einer Tour mit den Buschleuten, die dort den Gästen ihre Lebensweise und ihre alten Traditionen zeigen. Die San sind früher nicht sesshaft gewesen, in 60er Jahren wurde ihnen das Jagden und viele andere Traditionen verboten.
Der Buschwalk dauerte 3 Stunden, wir lernten unter anderem etwas über Medikamente, die aus Wurzeln hergestellt werden von Bäumen, die für uns alle gleich aussehen, aber völlig andere Wirkungen haben. Die Frauen zeigten uns, wie Schmuck hergestellt wird, Heike und Gudrun bauten ihre eigenen Armbänder, die Männer schnitzen ihren eigenen Bogen und zogen los zur Jagd...ok...das Tier war nur ein Strohballen, aber getroffen haben sie..fast.
Nach dem Dinner, es gab Oryx-Geschnetzeltes, waren wir noch einmal bei den Buschleuten, sie zeigten uns den Elephant-Dance am Feuer, bei dem sich der Medizinmann in Trance tanzt, um von den Vorfahren zu erfahren, welche Medizin dem Kranken am besten helfen wird.
Beim Frühstück erfuhren wir, dass Jörg und seine Familie inzwischen größtenteils in Polen wohnen, um den Kindern eine bessere Schulbildung zu ermöglichen. Wie es mit der Farm und dem Camp weitergeht, ist ungewiss. Die beiden hatten sich über die Sendung „Bauer sucht Frau international“ kennengelernt, wir werden die Entwicklungen weiter verfolgen.



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