
Über Chipata in den South Luangwa Nationalpark
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Osten in Richtung Chipata. Auch bis dorthin war die Straße in einem guten Zustand. Chipata ist eine recht große Stadt direkt an der Grenze zu Malawi. Dort tankten wir, füllten die Vorräte auf und holten noch etwas Bargeld am Automaten. Die Menschen hier haben eine kreative Möglichkeit gefunden, sich beim Moped fahren vor der Sonne zu schützen, in dem sie mit einer Art verlängertem Regenschirm fahren. Uns ist aufgefallen, dass in Sambia sehr viel Menschen mit Fahrrädern und Mopeds unterwegs sind, praktisch alle sind chinesische Fabrikate. Auch in anderen Bereichen sieht man viele chinesische Investitionen, deutsche oder europäische hingegen haben wir keine gesehen..
Die letzten 100 km zum Eingang des South Luangwa Nationalparks zogen sich dann wieder. Die Straße ist streckenweiser voller riesiger Schlaglöcher, entsprechend brauchten wir fast 3 Stunden.
In der Njobvu Lodge hatten wir uns einen Campground reserviert, der nur 5 US-DOLLAR pro Person kostet. Als wir uns ihn angeschaut hatten, wussten wir auch, warum. Alle Plätze lagen in der prallen Sonne, bei durchschnittlichen Temperaturen von mindestens 40 Grad im Schatten eher unangenehm. Der Platz war ungepflegt, wie auch die ganze Lodge in einem stark renovierungsbedürftigten Zustand ist. Ronald verhandelte intensiv mit allen Vetriebstricks mit dem Manager und drohte mit Abreise, so dass wir im Endeffekt zwei Bungalows direkt am Wasserloch für 50 Dollar pro Tag und Person inklusive Frühstück gebucht haben. Am Abend gab es Spaghetti Pesto mit einem frischen Tomatensalat der Buschküche auf der Terrasse von Heike und Martin.



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