
Saba Camp bis Roys Camp
Wir hatten uns entschieden, zwei Tage im Saba Camp zu bleiben und einfach mal nix besonderes, außer aufräumen, waschen, Berichte schreiben, Bilder sichern, Mittagsschläfchen und kochen. Der Strom war seit 10h ausgefallen, was uns aber dank Solaranlage und Powerbank nichts ausmachte.
Am nächsten Vormittag bezahlten wir den Platz, es wurden saftige 280 Euro für die zwei Tage für uns 4 aufgerufen, und machten einen zweistündigen Gamedrive. Wir haben wieder nicht viel gesehen, aber zum ersten Mal auf unseren ganzen Reisen haben wir eine Sable-Antilope entdeckt, die aber, wie fast alle Tiere im Kafue, sehr schreckhaft war, dass wir kein Bild machen konnten.
Ganz entspannt fuhren wir zum Roys Camp, was an der M9 direkt am Parkeingang liegt, sicherten uns dort einen schönen Platz mit eigenem Ablution-Block und machten uns einen Mittagssnack. Am Nachmittag fuhren wir noch einmal in den Park, diesmal östlich des Flusses. Die Straße war hier ganz neu gemacht, alle Lodgen sind geschlossen oder werden renoviert , aber anscheinend wird viel investiert. Der Park ist hier stark bewaldet und die Tse-Tse-Fliegen sind reichlich vorhanden, deswegen verstehen wir die Investition an diesem Ort nicht so richtig. An einer Stelle kamen wir nicht weiter, weil einer Dame uns aufhielt, das sei eine private property..stand aber nirgends.
Voller Glück entdeckten wir endlich einen Elefanten, erstaunlicher weise haben wir in den letzten zwei Wochen keinen gesehen.
Wieder im Camp erlebten wir einen traumhaften Sonnenuntergang. Heike und Martin kochten uns eine tolles Dinner inklusive zufällig entstandenen Tahdig-Reis und wir gingen mit Löwen- und Hippogebrüll im Hintergrund schlafen.



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