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Onguma und Etosha Nationalpark

Onguma und Etosha Nationalpark

Ronald
8. Okt.
2 Min. Lesezeit

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Etosha Nationalpark. Auf dem Weg dorthin machten wir in Zsumeb die letzten Einkäufe. Das gestaltete sich etwas schwierig, weil wir in 5 Märkte mussten, um unsere wichtigsten Dinge, wie zum Beispiel die Petroleumlampen zu bekommen. Die Straße zum Parkeingang nach Onguma ist sehr gut ausgebaut. Wir hatten in zwei Übernachtungen zum Campen gebucht, Leadwood und Tamboti. Am ersten Abend gönnten wir uns ein wunderbares Filet im Restaurant und schliefen dann zum ersten Mal in den Autos.

Den Morgen nutzen wir erst einmal, um alles in den Autos so zu verstauen, dass nix durch die Gegend fliegt. Für die Lebensmittel haben wir wieder große, staubdichte Plastikboxen gekauft und diese so sortiert, dass wir beispielsweise die Frühstückssachen in einer Kiste haben, um nicht jeden Morgen auf die Suche gehen zu müssen. Wir haben das schon mal geschrieben, aber es stimmt auch immer noch: die am häufigsten benutzen Wörter beim Camping sind: „Wo ist?“

Da einem am Parkeingang im Etosha alle Plastiktüte mit Henkel,  mit Zipper ist es okay, und Fleisch, Wurst und manchmal auch frisches Obst und Gemüse abgenommen wird, deponierten wir alle diese Sachen in Tamboti im Kühlhaus, um jedweden Stress zu entgehen.

Wir fuhren erst gegen 13.30h in den Park mit dem Ziel Halali, etwa 80 km, zunächst auf eine riesige Regenfront zu. Zum Glück blieb es trocken. Vor dem ersten Wasserloch fragten wir andere Gäste, ob sie etwas besonderes entdeckt hätten. Ungefähr einen Kilometer weiter läge eine Gepardin unter einem Baum. Wir fuhren direkt dorthin und fanden sie auch, ein toller Anfang.

Es folgten viele Antilopen, Zebras, Gnus und andere Tiere, auf dem Rückweg begegneten wir noch einem alten Nashorn-Bullen, der sich an einem Termitenhügel schubberte. Wir waren gegen 18.30h  schon auf der Mainroad zurück zum Ausgang, als wir weit vor uns eine Bewegung sahen und vor uns gleich 3 Autos stehen blieben…Ein Leopard!!! Was für ein Glück, wir konnten es kaum fassen. Mit leicht überhöhter Geschwindigkeit ging es zurück zum Ausgang,

um 18.50h mussten wir wieder draußen sein . Dort wurden unsere Kühlschränke kontrolliert, problemlos, wir hatten ja vorgesorgt. Ein Pärchen holte einen kleinen Gaskocher raus und grillen sich schnell ihre Bratwurst,  weil durchgebraten durften sie sie mitnehmen. Man muss nicht alles verstehen.

Wir ließen den Abend bei einem guten Glas südafrikanischem Sekt und einem Thunfischsalat ausklingen.

 

 

 

 
 
 

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