
Von Kalomo zur Nanzhila im Kafue Nationalpark
Im Ort Kalomo war eine Straße gesperrt. Was dann für uns folgte, war ein afrikanisches Megachaos aus LKW ˋs, Ziegen, Autos, Eseln und Menschen, durch das wir dann mitten über einen Markt teilweise rückwärts wieder rausfahren mussten. Die Verkehrsführung funktioniert mit typisch afrikanisch kreativen Lösungen. Wir haben unsere Straße, die in den Park führt, dann tatsächlich gefunden. Die Menschen hier in Sambia sind sehr freundlich und immer hilfsbereit. Es gibt keine bettelnden, sondern nur freundliche und interessiert wirkende Kinder. Die Gravelroad zum Parkeingang in Dumdumwezi war lang, aber in einem guten Zustand. Der Parkeintritt kostet pro Person und Tag 20 US Dollar, für das Auto zahlt man 15 US Dollar. Da der Ankunftstag immer mitzählt, haben wir für 2 Übernachtungen also insgesamt bereits 330 Dollar in bar auf den Tisch legen müssen. In den Städten hat es mit der Kartenzahlung bisher gut geklappt, außerhalb ist der Dollar begehrter als der Kwacha.
Die Eigentümerin der Lodge hatte uns gestern noch eine Nachricht geschickt, dass sie selbst auf dem direkten Weg im Park zur Lodge stecken geblieben ist, es hatte vorher stark geregnet. Wir fuhren deshalb einen größeren Umweg. In Kilometern war der ganze Weg von Kalomo nach Nanzhila nur 270km, aber wir haben insgesamt 7 Stunden benötigt.
In der Lodge angekommen, gab es einen kleinen Snack, dann ging es direkt auf den Safari-Jeep zu einer 3-stündigen Fahrt durch den Park. Wir haben nicht viele Tiere gesehen, fanden aber immerhin eine Löwin, die verletzt ist, aber trotzdem von ihrem Rudel weiter versorgt wird.
Abends gab es ein Dinner und wir gingen sehr erschöpft vom langen Tag gegen 21h glücklich und zufrieden in unseren Bungalows.


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