
Über den Caprivi nach Ngepi Lodge
Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Caprivi-Strip, einem schmalen Streifen zwischen Botswana, Angola und Namibia, Ergebnis eines Tausches der deutschen Kolonialisten mit den Engländern gegen Sansibar. Jeder, der schon einmal die Strecke gefahren ist, weiß, es ist sterbenslangweilig. Die Straße geht fast die ganzen 500 km kerzengeradeaus, so dass der Fahrer immer aufpassen muss, dass er nicht einschläft. Um das zu verhindern machen wir ein kurze Mittagspause am Straßenrand, es gab eine Tütensuppe. Gestärkt ging es weiter in die „Stadt“ Divundu. Hier füllten wir unsere Getränkevorräte auf, Lebensmittel kauften wir nicht, wir befürchteten, dass uns diese an der Grenze abgenommen werden könnten wegen der möglichen Übertragung der Maul-und Klauenseuche. Von dort sind es noch einmal 20km bis zum Ngepi Camp. Wir bekamen die Baumhäuser 4 und 5 ½ , was uns ein wenig an Harry Potter erinnerte. Heike und Martin waren genauso begeistert wie wir, als wir das erste Mal dort waren. Die Häuser haben keine Türen und Fenster, die Wände sind aus Schilf, der Boden besteht aus Brettern zum durchgucken. Das Ganze hängt im Baum und liegt am / über dem Kavango Fluss. Die Tiere dort, es gibt Hypos und Krokodile, und das sind viele – von denen sind wir nur durch ein Fliegennetz getrennt waren, das ist Natur pur. Dann gab es auf der Terrasse erst einmal einen Gin Tonic. An der Bar und beim Essen
führten wir interessante Gespräche mit anderen Reisenden und ließen den Tag entspannt ausklingen.
Am nächste Morgen ging es weiter nach Katima Mulilo zum Zambesi Mubala Camp, wo wir einen ruhigen Tag verbrachten.



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