
Mpanshya Camp
Nachdem die Reisegruppe aus Uruguay sehr diszipliniert um 7h mit dem Abbau der Zelte, duschen und frühstücken fertig war und den Platz verlassen hat, ließen wir es ruhig angehen. Wir fuhren erst gegen 9.30h los, tankten und fuhren noch einmal zum Supermarkt, weil wir zu wenig Wasser hatten. Um 10.45h machten wir uns auf den Weg wieder auf die Great East Road in Richtung Lusaka. Nach 200km ging es nach links noch 20 km weiter bis nach Mpanshya. Wir fanden den Weg zu unserem Campground nicht, also fragten wir nach. Ein freundlicher Mann fuhr mit Martin zu dem Verwalter, der im Dorf wohnte. Dieser fuhr dann mit dem Fahrrad die 4 km vor uns her. Die Strecke war nirgends eingezeichnet, wir hätten das niemals gefunden. Der Weg ist eigentlich eine einzige Katastrophe, es ging durch den Wald, durch Wasser, über spitze Steine, dramatische Schräglagen, so dass wir zwischenzeitlich nicht mehr daran glaubten, wirklich anzukommen. Nach einer halben Stunde erschien vor uns tatsächlich ein Waldcampingplatz, wunderschön von Bergen umschlossen. Unser radfahrender Verwalter zeigte uns die warmen Duschen und die Toiletten, holte sein Gästebuch raus und stellte uns eine Quittung über 1400 Kwacha aus, etwa 60 Euro. Nach einem Gin Tonic gab ein Kürbis-Curry, die Gruppe genoss den Abend und ging früh schlafen.

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