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Mvuu Enttäuschung

Ronald
vor 17 Stunden
2 Min. Lesezeit

Fast noch im Schlafanzug tauschte Martin seinen kaputten Reifen aus, um die Morgenkühle auszunutzen. Unser leicht lädiertes Sonnensegel nahmen sich die beiden auch gleich vor und nach kurzer Zeit war alles gefixt.

Wir nutzten den Vormittag noch zum Wäsche waschen und Geschirr spülen und einige administrative Dinge wie Berichte schreiben.

Wir hatten das Mvuu Camp unter anderem deshalb ausgewählt,  weil sie mit Bootsafaris in den Park werben. Martin hatte uns am Vorabend für die Nachmittagstour angemeldet und ging noch einmal zur Rezeption, um die Uhrzeit bestätigt zu bekommen. Um 14h fanden wir uns vereinbarungsgemäß am Bootssteg ein.

Die gelangweilte Dame von der Rezeption kam angeschlendert und verkündete uns, das sie „so sorry“ ist, aber es geht doch nicht, weil eine Gruppe, die in der Lodge wohnt und nicht auf dem Campground jetzt das Boot mit dem Sonnendach bekommt und nicht wir.  Es würde dann um 15h gehen..wir waren etwas verstört, aber glaubten noch an das gute. Um 15h kam sie dann wieder und wir dachten, wir hätten ein Déjà-vu, denn sie war wieder „so sorry“, denn jetzt hatte sie keinen lizenzierten Fahrer, der wäre mit den Anglern draußen, hätte der Manager gerade so entschieden. Sie bietet uns jetzt an, um 16h rauszugehen, aber nur zur Sundowner-Tour und auf dem Boot wäre dann 14 Personen. Bei so viel Unzuverlässigkeit und Rumlügerei regen wir uns mächtig auf, sie war wieder so sorry. Auf eine Massenveranstaltung hatten wir keine Lust. Wir entschlossen uns dann aber, für den nächsten Morgen die Bootstour in den Park zu buchen, mit dem festen Willen, falls es entgegen der Absprache, nicht exklusiv für uns wäre, nicht zu fahren.

Wir ließen uns die Laune nicht verderben und okkupierten kurzerhand den Pool, der erfrischend kalt war und bestellten uns ein paar doppelte Gin tonic.

Uns war der Wein ausgegangen, was das nächste Drama war, aber an der Bar konnten wir eine Flasche kaufen, so dass der Abend, an dem es besonders zu Ronalds Freude,  Bratkartoffeln gab, gerettet war.

 

 
 
 

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